Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin
 Universitätsmedizin Leipzig

Der Entlassungstag

Der Zeitpunkt der Entlassung wird maßgeblich von der im Körper verbliebenen Reststrahlung des verabreichten Radiopharmakons beeinflusst, d.h. vom Unterschreiten eines vom Strahlenschutz vorgeschriebenen Schwellenwertes der Restaktivität.
Am Tag vor Ihrer Entlassung wird die Schmutzwäsche, die Sie im Wäschenetz im Bad gesammelt haben, auf Radioaktivität geprüft, eventuell gewaschen und getrocknet.

Später erhalten Sie die Wäsche, die frei von Radioaktivität ist, in einem Korb zurück. In diesen packen Sie bitte noch alle Privatsachen, die Sie mit nach Hause nehmen.

Am Entlassungstag

6.00 – 6.30 Uhr
Messung der Strahlenintensität

07.00 Uhr erhalten Sie Ihr Frühstück.


Gegen 07.45 Uhr beginnt der Frühdienst die Entlassungspatienten auszuschleusen. Dazu wird Ihre Wäsche mit einem Strahlendetektor auf eventuelle Radioaktivität hin überprüft. Wenn die zulässigen Höchstwerte nicht überschritten werden, erhalten Sie diese Sachen zurück, um sie in die Tasche einzupacken. In der Umkleidekabine ziehen Sie sich um. Die Freizeitbekleidung, die Sie auf Station getragen haben, sowie die Hausschuhe werden auch noch gemessen.
Bei Überschreitungen der zulässigen Höchstwerte (vom Bundesamt für Strahlenschutz vorgegeben) müssen diese Gegenstände auf unserer Station eingelagert werden, bis die Radioaktivität abgeklungen ist. Im allgemeinen sind die Sachen in spätestens 4 – 12 Wochen zur Abholung bereit. Bitte fragen Sie telefonisch nach.

Wenn Sie mit Umziehen und Einpacken fertig sind, erfolgt das Abschlussgespräch mit dem Stationsarzt.
 
Letzte Änderung: 17.08.2011, 14:31 Uhr
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